Category: Wirtschaft 8


Eine einheitliche Gestaltung für alle Unterlagen im Projekt wirken strukturiert und durchdacht. Microsoft Office (hier die Version 2013) bietet dafür sehr einfach Hilfestellungen um in kurzer Zeit eine ansprechende Gestaltung zu erzielen.

Microsoft Word 2013

Für die Projektmappe empfiehlt sich die Verwendung von Microsoft Word. Unter dem Register „Einfügen“ stehen dem Nutzer verschiedene Deckblätter zur Verfügung.

word-deckblatt

Abb.: Übersicht verschiedener Deckblätter in Word 2013

Das ausgewählte Deckblatt kann in wenigen Schritten individuell angepasst werden.

Unter dem Register „Entwurf“ finden sich verschiedene Designfarben und Designschriftarten.

word-deckblatt-anpassen

Abb.: Designfarben und Schriftarten anpassen

Microsoft PowerPoint 2013

Für die Präsentation wird sehr häufig auf PowerPoint zurück gegriffen. Unter dem Register „Entwurf“ stehen verschiedene Designs zur Auswahl. In einem anderen Beitrag werden auch alternative Präsentationmöglichkeiten vorgestellt.

powerpoint-design

 

Abb.: Übersicht verschiedener Designs in PowerPoint 2013

Ebenso wie bei dem Word-Deckblatt stehen in PowerPoint verschiedene Varianten, Designfarben und Designschriftarten zur Verfügung.

powerpoint-design-anpassen

Abb.: Übersicht verschiedener Varianten, Designfarben und Designschriftarten

Verwandtes Design in Office 2013

In Office 2013 gibt es einige Designs, die in Word und PowerPoint die gleiche Bezeichnung haben und somit auch zusammen passen. Dies betrifft folgende Designs:

  • Facette
  • Integral
  • Ion
  • Rückblick
  • Segment

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Abb.: Design „Facette“ mit rötlichen Designfarben

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Abb.: Design „Integral“ mit gelblichen Designfarben

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Abb.: Design „Ion“ bzw. „Ion-Sitzungssaal“ mit violetten Designfarben

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Abb.: Design „Rückblick“ mit grünlichen Designfarben

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Abb.: Design „Segment“ mit bläuchlichen Designfarben

Das 10-Finger-Tastschreiben ist eine grundlegende Kulturtechnik in der modernen Zeit. Der Computer ist im Alltag kaum mehr weg zu denken. Wahrscheinlich würde heutzutage keiner mehr auf die Idee kommen das Erlernen der Handschrift als unwichtig zu bezeichnen. Genauso verhält es sich inzwischen mit dem Tastschreiben.

Für Neulinge an der Tastatur wirken die vielen Buchstaben und Zeichen, die wild sortiert erscheinen, schnell unübersichtlich. Die ersten Tippversuche sehen dann meist so aus: Die Augen kreisen über die Tasten und sobald der gewollte Buchstabe gefunden wurde bewegt sich ein Zeigefinger in dessen Richtung. Nach dem Tippen sollte der Text natürlich auch noch am Monitor überprüft werden. Muss von einer langen Vorlage abgeschrieben werden, kann das sehr zeitraubend werden.Viele sagen zu dieser Methode des Tastschreibens auch liebevoll das „2-Finger-Adler-Suchsystem„. Dessen Ablauf kurz zusammengefasst:

  1. Auge liest den Vorlagentext
  2. Auge sucht die Taste auf der Tastatur
  3. Gehirn erkennt den Buchstaben
  4. Gehirn bewegt einen Zeigefinger
  5. Finger drückt den Buchstaben
  6. Auge überprüft den Buchstaben am Monitor
  7. Auge sucht die nächste Stelle auf der Vorlage
  8. Auge sucht die nächste Taste auf der Tastatur
  9. usw.

Wurde das 10-Finger-Tastschreiben fachmännisch erlernt, prägt sich das Gehirn den Tastweg zu den jeweiligen Buchstaben so ein, dass der Schreiber nicht mal mehr darüber nachdenken muss, sondern die Finger sich mehr oder weniger von alleine an die richtige Stelle bewegen und die Taste drücken. Dessen Ablauf kurz zusammengefasst:

  1. Auge liest den Vorlagentext
  2. Gehirn erkennt den Buchstaben
  3. Gehirn bewegt den Finger
  4. Finger drückt den Buchstaben und das Gehirn reagiert gleichzeitig(!) auf falsche Tastwege
  5. Auge bleibt auf der Vorlage und liest ohne Pause weiter

Der Ablauf ist somit wesentlich kürzer und spart viel Zeit ein. Auch für die Augen ist es entlastend, wenn sie nicht ständig zwischen Vorlage, Tastatur und Monitor hin und her springen müssen. Unsere Augen finden niemals so schnell nacheinander die Buchstaben, wie es unsere Finger an beiden Händen können.

Ich fasse zusammen: Bei der Eingabe von Daten am Computer wird hauptsächlich die Tastatur verwendet. Je schneller und fehlerfreier die Eingabe erfolgt, desto mehr Zeit hat man für alle anderen Arbeiten, die noch anfallen oder kann sogar früher seine Freizeit genießen. Es lohnt sich also das 10-Finger-Tastschreiben zu erlernen, auch wenn es zu Beginn viel Ehrgeiz und lange Übung erfordert.

Vergleiche mit anderen Bereichen des Lebens:

  • Das Erlernen eines Musikinstruments (z. B. Klavier oder Akkordeon)
  • Das Erlernen einer Sportart (z. B. Fahrradfahren oder Schwimmen)

Am Ende deiner Projektarbeit wird eine Projektmappe bei den Prüfern abgegeben. In der Projektmappe ist die gesamte Dokumentation deiner Projektarbeit enthalten: Sowohl die ersten Notizzettel aus deiner Planungsphase, als auch die fertige Projektarbeit als Bild oder Printprodukt. Möchtest du etwas besonderes aus deiner Mappe machen, bietet sich z. B. die Möglichkeit an, die Mappe selbst zu binden.

Was du dafür brauchst:
  • Bindegerät zum Stanzen und Binden
  • Binderücken
  • Transparentfolie
  • Fotokarton
  • deine Projektunterlagen

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Abb.: Ein Bindegerät zum Stanzen und Binden für Plastikbinderücken

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Abb. v. l.: Transparentfolie, Fotokarton, Plastikbinderücken

Im Folgenden erkläre ich die Arbeitsschritte beim Binden einer Mappe mit Plastikbinderücken

1. Alle benötigten Materialien bereitlegen

Zum Schutz des Deckblattes wird eine Transparentfolie verwendet und direkt davor eingeheftet. Um der Mappe mehr Stabilität zu verleihen, verwendet man als letzte Seite ein stärkeres Blatt, z. B. einen Fotokarton mit 300 g/m².

Tipp: Die Farbe der letzten Seite kann so gewählt werden, dass sie zur allgemeinen Farbwahl der ganzen Projektmappe passt.Bindegeräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Bitte vor der Bestellung bzw. Verwendung die Gerätebeschreibungen beachten.

Bei der Verwendung von Plastikbinderücken ist auf die richtige Größe zu achten. Die optimale Anzahl der Blätter ist auf den Binderücken bzw. auf der Verpackung zu finden.

Tipp: Stimmt die empfohlenen Anzahl der Blätter nicht mit der Größe überein, lieber einen größeren Binderücken nehmen. Das erleichtert einem später das Einlegen der Blätter.

2. Alle Mappeninhalte stanzen (maximale Anzahl der Blätter beachten, die die Maschine gleichzeitig stanzen kann!)

Alle Unterlagen, die abgeheftet werden sollen, müssen die gleichen Stanzlöcher aufweisen. Deshalb ist beim Einlegen der Blätter darauf zu achten, dass sie exakt an den Hilfsanschlägen liegen und nicht verschoben sind. Die Transparentfolie und der Fotokarton werden einzeln gestanzt.

Tipp: Das Stanzen vorher an einem beliebigen Blatt Papier ausprobieren und überprüfen.

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Abb.: Einlegen eines Blattes in die Stanzvorrichtung

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Abb.: Exakten Blattanschlag vor dem Stanzen beachten

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Abb.: Stanzen des Blattes nach Gerätebeschreibung

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Abb.: Überprüfung der gestanzten Löcher

3. Den Binderücken öffnen

Der Binderücken muss so eingelegt werden, dass die Öffnung später oben ist. Nur so können anschließend auch die gestanzten Blätter eingelegt werden.

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Abb.: Binderücken wurde in die Bindevorrichtung eingelegt
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Abb.: Binderücken nach Gerätebeschreibung öffnen

4. Alle gestanzten Blätter einlegen

Nun müssen alle Unterlagen in der richtigen Reihenfolge in den geöffneten Binderücken eingelegt werden.

Tipp: Ich setze die Blätter zuerst senkrecht zum Binderücken an und kippe dann alle Blätter langsam über die Ringe. So kann ich leichter kontrollieren, ob auch kein gestanztes Loch ausgelassen wird. Manchmal hilft es auch den Binderücken ein kleines bisschen zu schließen, damit kein Blatt mehr verrutscht.

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Abb.: Ein eingelegtes Blatt im Binderücken

5. Den Binderücken schließen

Wenn alle Unterlagen in der richtigen Reihenfolge und ohne ein Loch auszulassen abgeheftet sind, kann der Binderücken geschlossen werden und die Mappe nach oben weg genommen werden.

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Abb.: Entnahme der Mappe nach Schließung des Binderückens

Fertig ist die selbstgebundene Projektmappe!

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Bitte immer Hinweise in der Bedienungsanleitung der Bindegeräte beachten!

Muss eine Präsentation gehalten werden, greifen viele auf PowerPoint zurück. Es geht aber auch anders!

Auf der Website http://prezi.com/ wird Nutzern nach einer kostenlosen Registrierung eine Möglichkeit angeboten, online Präsentationen zu gestalten. Diese Präsentationen können vielfältig gestaltet, von mehreren Nutzern gleichzeitig bearbeitet und/oder als Datei heruntergeladen werden.

Anders als bei PowerPoint wird bei Prezi nicht mit einzelnen Folien gearbeitet, sondern auf einer sehr großen Ebene, in die man nach Belieben hinein- oder hinauszoomen kann. Die Inhalte werden an beliebiger Stelle – meist in der näheren Umgebung zueinander – platziert und später über selbst festgelegte Pfade in eine bestimmte Reihenfolge gebracht.

Vorteile von Prezi:

  • Kostenlose Registrierung möglich (Alle Präsentationen sind dann öffentlich!)
  • Kostenlose Registrierung von Lehrern, Studenten und Schülern möglich, die eine offizielle E-Mailadresse ihrer Einrichtung besitzen (Präsentationen können auch als „privat“ gespeichert werden)
  • Intuitive Bedienung
  • Umfangreiche Tutorials
  • Einfügen von Text, Bildern, Videos und sogar ganzen PowerPoint-Folien möglich
  • Während der Präsentation können die einzelnen Inhalte interaktiv angesteuert werden oder weiter in der vorgegebenen Reihenfolge ablaufen
  • Es gibt inzwischen sogar Desktop-Versionen von Prezi, ein Internetanschluss ist damit nicht immer zwingend erforderlich

Nachteile von Prezi:

  • Eine Registrierung ist erforderlich
  • Bei einer kostenlosen Registrierung sind alle Präsentationen für die Öffentlichkeit sichtbar

Prezi wurde im Laufe der Zeit immer wieder verbessert und erweitert. Einen Blick auf Prezi zu werfen lohnt sich auf jeden Fall.


Weitere Alternativen zu PowerPoint und Prezi

 

Wenn in Projektprüfungen in Wirtschaft die Rede von einem „Printprodukt“ ist, können vielfältige Produkte erstellt werden. Von einem einfach formatierten Text, einem Plakat oder einer doppelseitigen Faltkarte bis hin zu einer selbstgestalteten Broschüre. Es ist offensichtlich, dass die Gestaltung einer Broschüre viel aufwendiger und anspruchsvoller ist, als die einfache Formatierung eines Textes.

Auch in der abschließenden Präsentation ist es kaum aufwendig einen ausgedruckten Text vorzulesen. Sich hingegen in den Online-Präsentationsdienst Prezi einzuarbeiten und neben einer gelungenen Beamer-Präsentation ein frei formuliertes Referat zu halten, wird sich auch bei der Bewertung deutlich  machen.

Jeder sollte bei einer Projektarbeit allerdings nur so weit gehen, wie es seine Kenntnisse und Fähigkeiten zulassen. Ein sehr gut gestaltetes Plakat kommt sehr wahrscheinlich besser an, als eine falsch geheftete und unansehnliche Broschüre, die für das Thema ungeeignet ist!

Anbei ein PDF, in dem die verschiedenen Schwierigkeitsgrade deutlich werden.

Download:

Eine beliebte Form für ein Printprodukt ist der sog. Flyer. Ihn gibt es in verschiedenen Ausführungen (siehe auch: Wikipedia – Falzarten)

Hier werden drei Word-Dateien im Format „.docx“ angeboten, die ein Tabellengrundgerüst für die Vorder- und Rückseite beinhalten.

Für mehrmaligen Einsatz bietet es sich an, die Word-Datei als Word-Vorlage abzuspeichern.

Download:

Beachte: Werden die Maße der Tabelle verändert, stimmen die Faltlinien nicht mehr und müssen neu angepasst werden!

Warum Microsoft Word?

MS Word ist weit verbreitet. Es können auf Vorkenntnisse aufgebaut werden, anstatt sich in ein neues Programm einzuarbeiten. Word bietet zudem umfangreiche Funktionen an, die vollkommen ausreichen für die Gestaltung einer „professionellen“ Broschüre.

Wer dann doch lieber auf typische Layoutprogramme zurückgreifen will, sollte z. B. Adobe InDesign oder QuarkXPress erwerben.

Übrigens: In der installierten Drucker-Software wird auch oft der Broschüren-Druck angeboten! In diesem Fall können die Inhalte einfach nacheinander auf die Word-Seiten eingefügt werden und vor dem Drucken das entsprechende Profil für den Broschüren-Druck ausgewählt werden. Für alle, die nicht auf diese Software zurück greifen können, kommt nun folgende Beschreibung:

Ein Scribble als Planungsgrundlage verwenden

Eine gute Planung ist das A und O für Gestaltungsaufgaben.

Welches Format soll die Broschüre haben?
Welche Inhalte sollen in die Broschüre?
Wie viele Seiten werden benötigt? (Die Gesamtzahl muss durch 4 teilbar sein!)

Hat man sich z. B. für eine A5-Broschüre (DIN A4 einmal gefaltet) entschieden und die Inhalte auf die Seiten aufgeteilt, kann mit dem Scribble begonnen werden.

Ein Scribble – also ein grober Entwurf zur Ideenfindung – wird meist mit leeren weißen Blättern und einem Stift durchgeführt. Die Blätter werden so gefaltet und angeordnet, wie die Broschüre später aussehen soll. Zuerst sollten die einzelnen Seiten nummeriert und die gewünschten Inhalte grob aufgeteilt werden. Nimmt man die einzelnen Blätter später zur Hand ist die Aufteilung der Inhalte einfach zu erkennen.

Broschüre_Scribble_Seitenzahlen

Abb.: Scribble einer Broschüre (Seitenzahlen)

Scribble_Broschüre_Inhalte

Abb.: Scribble einer Broschüre (Inhalte)

Beispiel für eine Broschüre mit 12 Einzelseiten (3 DIN A4-Seiten gefaltet)

Seite in Word Blatt ausgedruckt Inhalt Broschüre links Inhalt Broschüre rechts
Seite 1 Blatt 1: Vorderseite Rückseite der Broschüre Deckblatt der Broschüre
Seite 2 Blatt 1: Rückseite Seite 2 der Broschüre Seite 11 der Broschüre
Seite 3 Blatt 2: Vorderseite Seite 10 der Broschüre Seite 3 der Broschüre
Seite 4 Blatt 2: Rückseite Seite 4 der Broschüre Seite 9 der Broschüre
Seite 5 Blatt 3: Vorderseite Seite 8 der Broschüre Seite 5 der Broschüre
Seite 6 Blatt 3: Rückseite Seite 6 der Broschüre Seite 7 der Broschüre

Seitenlayout und Tabellenformatierung in Word festlegen

Für ein ausgeglichenes Seitenlayout bekommen die Ränder links und rechts den gleichen Abstand. Der Rand oben und unten ist frei wählbar. Die Seitenausrichtung sollte Querformat sein.

Um die Inhalte der Broschüre zu verteilen stehen mehrere Optionen in Word zur Verfügung:

  • Spalten
  • Textfelder
  • Tabellen

Persönliche Erfahrungen zeigen, dass sich die vielfältigen Formatierungsmöglichkeiten von Tabellen am besten für die Dokumentgestaltung eignen.

Broschüre_Gerüst

Abb.: Beispiel für ein Grundgerüst einer Broschüre

Vorteile bei der Verwendung von Formatvorlagen in längeren Dokumenten

  • Gewährleistung einheitlicher Zeichenformatierung
  • Schnelle Formatierung von Überschriften, Hervorhebungen, etc.
  • Individuelle Zusammenstellung der Formatvorlagen möglich (Formatvorlagen ändern: Stil-Set, Farben, Schriftarten)
  • Schnelles Anpassung einer vorhandenen Formatvorlage möglich (Rechtsklick auf die Formatvorlage – „Ändern“ – gewünschte Einstellungen vornehmen)
  • Änderungen der Formatvorlage werden automatisch für das gesamte Dokument übernommen

Inhalte einfügen, doppelseitig ausdrucken und Broschüre fertig stellen

Kopierte Inhalte sollten stets als unformatierter Text eingefügt werden, damit keine unerwünschten Formatierungen übertragen werden.

Möglichkeit 1

Shortcut: [Strg] + [Alt] + [V] – Inhalte einfügen als: unformatierten Text

Möglichkeit 2

Einfügeoptionen – Nur den Text übernehmen (T)

Die Inhalte müssen so eingefügt werden, dass die Vorder- und Rückseite der gedruckten DIN A4-Seiten zusammenpassen. Das Scribble bietet sich dazu als Hilfestellung an.

Bitte die Anleitung des Druckers für einen doppelseitigen Druck beachten oder einen Probedruck machen, damit die gedruckten Seiten zueinander passen.

Es empfiehlt sich zuerst alle ungeraden Seitenzahlen zu drucken. Diese Blätter müssen korrekt angeordnet in den Drucker eingelegt werden. Nun werden die geraden Seitenzahlen gedruckt.

Broschüre_Druck

Abb.: Fertiger doppelseitiger Ausdruck der Broschüre

Anschließend alle Bögen sauber falten und in der richtigen Reihenfolge tackern (mit einem Langarmhefter). Für einen einheitlichen Abstand der Heftklammern kann eine Markierung gemacht werden.

Broschüre_Finish

Eine Bewerbung muss jeder irgendwann schreiben. Damit jedes Anschreiben vom Empfänger auf Anhieb richtig verstanden und schnell bearbeitet wird, gibt es einige Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung am Computer. Diese Regeln werden in der DIN 5008 zusammengefasst.

Anleitung für einen ganz einfachen Aufbau eines Privatbriefs:

  1. Öffne ein Textverarbeitungsprogramm.
  2. Stelle die Seitenränder ein (Oben: 1,69 cm. Links: 2,5 cm. Unten: 2 cm. Rechts: 2 cm).
  3. Verwende eine seriöse Schriftart (z. B. Arial, Trebuchet MS) mit einer Schriftgröße von 11 Pt.
  4. Ab der 1. Zeile im Dokument beginnen die Absenderangaben. Für eine schnellere Kontaktaufnahme kann eine Telefon- oder Mobilnummer sowie eine E-Mailadresse angegeben werden.
    Beispiel für einen Absender:
    Max Mustermann
    Musterweg 8
    12345 Musterhausen
    Telefon: 01XX XXXXXXX
    Mobil: 0987 XXXXXXX
    E-Mail: max.mustermann@xmail.com
  5. Ab Zeile 12 wird die Empfängeranschrift geschrieben.
  6. In der Zeile 20 muss rechtsbündig das aktuelle Datum gesetzt werden.
  7. Der Betreff ist eine stichwortartige Inhaltsangabe des Briefes und wird ohne Satzzeichen in die 23. Zeile geschrieben. Er kann durch Fettdruck hervorgehoben werden.
  8. Nach dem Betreff folgen immer zwei Leerzeilen.
  9. Die anschließend folgende Briefanrede sollte möglichst persönlich sein (z. B. Sehr geehrter Herr Müller,) und mit einem Komma enden. Falls der wirkliche Empfänger nicht herauszufinden ist, kann auf die allgemeine Briefanrede (Sehr geehrte Damen und Herren,) zurück gegriffen werden.
  10. der Brieftext beginnt nach dem Komma am Ende der Briefanrede in der Regel mit einem Kleinbuchstaben. Ausnahmen sind natürlich persönliche Anrede (z. B. Sie, Ihre, etc.) oder Substantive (Namenwörter/Hauptwörter). Den Brieftext sollte man in übersichtliche Absätze gliedern. In einem Absatz wird zusammengefasst, was inhaltlich zusammengehört. Nach jedem Absatz folgt eine Leerzeile.
  11. Die Grußformel (z. B. Mit freundlichen Grüßen) wird ohne Satzzeichen geschrieben.
  12. Unter der Grußformel wird auf dem ausgedruckten Papier mit einem sauberen Stift unterschrieben (Der eigene Name kann maschinenschriftlich wiederholt werden, muss aber nicht. Immerhin steht der Name des Absenders schon ganz oben in der 1. Zeile des Privatbriefs).
  13. Sollen Anlagen hinzugefügt werden, müssen dafür nach der Grußformel mindestens drei Leerzeilen für die Unterschrift freigelassen werden. Danach werden die Anlagen aufgelistet.
    Beispiel für einen Briefabschluss:
    Mit freundlichen Grüßen
    (3 Leerzeilen
    für die
    handschriftliche Unterschrift)
    (evtl. hier den Namen des Unterzeichners maschinenschriftlich wiederholen)

    Anlagen
    1 Lebenslauf
    3 Zeugniskopien
    1 Urkunde

Nicht jeder hat die Möglichkeit oder ausreichende Kenntnisse um in einem professionellen Gestaltungsprogramm ein eigenes Logo zu gestalten. Dabei ist ein individuelles Logo das perfekte Wiedererkennungsmerkmal für Printprodukte oder Präsentationen  wie z. B. Visitenkarten, Bewerbungen oder Projektmappen in der Projektprüfung.

Mit den wichtigsten Grundkenntnissen der Formatierung in Microsoft Word ist es möglich eine kleine Grafik zu erstellen.

Die einzelnen Schritte:

  1. Überlege dir zuerst die grundlegende Form und die Inhalte deines gewünschten Logos (z. B. ein Sechseck und deine Initialen)
  2. Form einfügen über: Register „Einfügen“ (die Form sollte relativ groß eingefügt werden um eine gute Bildqualität zu gewährleisten)
  3. Form beliebig formatieren
  4. Textfeld einfügen, Initialen eintragen und beliebig formatieren (Rahmenlinie und Hintergrundfarbe des Textfeldes können ausgeblendet werden)
  5. Form und Textfeld wie gewünscht ausrichten und beide Elemente kopieren
  6. Über den Befehl „Inhalte einfügen“ (Strg + Alt + V) können die Elemente als Bild (erweiterte Metadatei) eingefügt werden
  7. Gewünschte Grafikgröße des Logos festlegen

Kostenloses Programm zum Synchronisieren von Dateien z. B. zwischen USB-Stick, eigener Festplatte im Computer und dem Speicherverzeichnis in der Schule.

Mit dem Programm Allway Sync können die eigenen Dateien immer aktuell gehalten werden, ohne sich jede Veränderung zu merken oder das komplette Verzeichnis zu kopieren. Nach dem Starten von Allway Sync wählt man die beiden Verzeichnisse bzw. Ordner aus, die synchronisiert werden sollen. Anschließend kann die Richtung der Synchronisierung bestimmt werden. Zuerst wird eine Analyse gestartet, die Abweichungen in beiden Verzeichnissen auflistet. Ein Klick reicht und Allway Sync überschreibt selbständig die alten Dateien durch aktuelle.

Beachte: Ist das Verzeichnis zu groß, kommt es zu Fehlermeldungen. Falsche Einstellungen können nach der Synchronisation nicht rückgängig gemacht werden. Überprüfe daher aufmerksam alle deine Einstellungen, bevor du die Synchronisation beginnst. So vermeidest du Datenverlust.