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Eine Bewerbung muss jeder irgendwann schreiben. Damit jedes Anschreiben vom Empfänger auf Anhieb richtig verstanden und schnell bearbeitet wird, gibt es einige Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung am Computer. Diese Regeln werden in der DIN 5008 zusammengefasst.

Anleitung für einen ganz einfachen Aufbau eines Privatbriefs:

  1. Öffne ein Textverarbeitungsprogramm.
  2. Stelle die Seitenränder ein (Oben: 1,69 cm. Links: 2,5 cm. Unten: 2 cm. Rechts: 2 cm).
  3. Verwende eine seriöse Schriftart (z. B. Arial, Trebuchet MS) mit einer Schriftgröße von 11 Pt.
  4. Ab der 1. Zeile im Dokument beginnen die Absenderangaben. Für eine schnellere Kontaktaufnahme kann eine Telefon- oder Mobilnummer sowie eine E-Mailadresse angegeben werden.
    Beispiel für einen Absender:
    Max Mustermann
    Musterweg 8
    12345 Musterhausen
    Telefon: 01XX XXXXXXX
    Mobil: 0987 XXXXXXX
    E-Mail: max.mustermann@xmail.com
  5. Ab Zeile 12 wird die Empfängeranschrift geschrieben.
  6. In der Zeile 20 muss rechtsbündig das aktuelle Datum gesetzt werden.
  7. Der Betreff ist eine stichwortartige Inhaltsangabe des Briefes und wird ohne Satzzeichen in die 23. Zeile geschrieben. Er kann durch Fettdruck hervorgehoben werden.
  8. Nach dem Betreff folgen immer zwei Leerzeilen.
  9. Die anschließend folgende Briefanrede sollte möglichst persönlich sein (z. B. Sehr geehrter Herr Müller,) und mit einem Komma enden. Falls der wirkliche Empfänger nicht herauszufinden ist, kann auf die allgemeine Briefanrede (Sehr geehrte Damen und Herren,) zurück gegriffen werden.
  10. der Brieftext beginnt nach dem Komma am Ende der Briefanrede in der Regel mit einem Kleinbuchstaben. Ausnahmen sind natürlich persönliche Anrede (z. B. Sie, Ihre, etc.) oder Substantive (Namenwörter/Hauptwörter). Den Brieftext sollte man in übersichtliche Absätze gliedern. In einem Absatz wird zusammengefasst, was inhaltlich zusammengehört. Nach jedem Absatz folgt eine Leerzeile.
  11. Die Grußformel (z. B. Mit freundlichen Grüßen) wird ohne Satzzeichen geschrieben.
  12. Unter der Grußformel wird auf dem ausgedruckten Papier mit einem sauberen Stift unterschrieben (Der eigene Name kann maschinenschriftlich wiederholt werden, muss aber nicht. Immerhin steht der Name des Absenders schon ganz oben in der 1. Zeile des Privatbriefs).
  13. Sollen Anlagen hinzugefügt werden, müssen dafür nach der Grußformel mindestens drei Leerzeilen für die Unterschrift freigelassen werden. Danach werden die Anlagen aufgelistet.
    Beispiel für einen Briefabschluss:
    Mit freundlichen Grüßen
    (3 Leerzeilen
    für die
    handschriftliche Unterschrift)
    (evtl. hier den Namen des Unterzeichners maschinenschriftlich wiederholen)

    Anlagen
    1 Lebenslauf
    3 Zeugniskopien
    1 Urkunde